27.01.2017 in Allgemein

Detlev Pilger, MdB ist in Urbar präsent

 

SPD Mitgliederversammlung mit einem Bericht aus Berlin

Urbar. Interessante Einblicke in die parlamentarische Arbeit bot der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger bei der Mitgliederversammlung. So erläuterte er exemplarisch seine Position zum Thema Fracking. Die Entscheidungsfindung machte er daran fest, was in der Zukunft beherrschbar ist. Wie die Grundsatzentscheidung zum Thema Atomkraft, die für viele Generationen unübersehbare Folgen für Umwelt und Natur hat, sieht er im Verfahren des Frackings ebenso unüberschaubare Risiken. Mit der Entscheidung, die nun der Bundestag gefällt hat, ist er nicht ganz zufrieden, kann das Ergebnis aber mit tragen. Aus eben diesem Grund der unüberschaubaren Risiken spricht sich Detlev Pilger gegen die Verlegung der Gleichstromleitungen durch das Wohngebiet Besselicher Feld aus. „Auch hier kann ich, kann niemand, die Folgen absehen, die eine solche Hybridleitung auf lange Sicht für die Menschen hat“, erläuterte der Bundestagsabgeordnete seine Auffassung. Damit spricht er den Mitgliedern der Urbarer SPD aus dem Herzen. „Ich bin froh, dass unser Abgeordneter mit uns an einem Strang zieht. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass die Alternativtrasse zum Tragen kommt.“, erläuterte die Urbarer Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber. Sie verabschiedete Detlev Pilger mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit im Wahlkreis und freute sich, dass er auch für die kommende Wahlperiode erneut zur Verfügung steht: „Wir werden dich im Wahlkampf 2017 nach Kräften unterstützen, weil wir weiterhin einen so engagierten Abgeordneten brauchen.“

 

13.06.2014 in Allgemein

Besuch des stationären Hospiz St. Martin in Koblenz

 

 

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 5. Juni 2014, besuchte der Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen (AsF) der Verbandsgemeinde Vallendar das stationäre Hospiz St. Martin in Koblenz. Die stellvertretende Leiterin  führte uns nach einem einleitenden Gespräch durch das Haus. Schon beim Betreten waren wir sehr überrascht über die possitive , helle, freundliche Ausstrahlung des ganzen Hauses. Besonders der schöne kleine Park mit herrlich blühenden Rosen hat uns begeistert.

Das stationäre Hospiz verfügt über 10 Einzelzimmer, fast alle mit einer kleinen Terrasse. Auf der Warteliste stehen ca. 30 Personen. Das Personal ist großzügig  besetzt, so daß genug Zeit für die Gäste zur Verfügung steht. Im Mittelpunkt steht  die / der Sterbende als Gast. Es wird ganz auf die Bedürfnisse und Wünsche des Einzelnen rund um die Uhr eingegangen. Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige ist ebenfalls gegeben. Das speziell dafür ausgebildete Team, Palliativärzte und Schwestern, begleitet und betreut schwerstkranke Menschen, bei dem weder Heilung noch Stillstand der Erkrankung erreicht werden kann und eine Versorgung zu Hause nicht möglich ist. Die Kosten werden zu 90 % durch die Krankenkasse und Pflegekasse aufgebracht. 10 % der Kosten müssen durch Spenden finanziert werden.

Es gibt einen Ort des Abschieds, der Trauer und  der Stille. Dieser Raum ist der räumliche Mittelpunkt des stationären Hospiz. Er steht für Stille, Meditation und gemeinsamer Andacht als Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung. Das Wohl-fühlbad ist wie ein kleiner Wellnessbereich, in dem u.a. mit ätherischen Ölen, Duftlampen oder auch Klangtherapie eine Erleichterung der Beschwerden und Schmerzen erreicht werden soll oder kann.

Nach dem Rundgang hatten wir Gelegenheit bei einer Tasse Kaffee noch Fragen zu stellen. Mit einer kleinen Spende bedankten wir uns und versicherten, das Hospiz und die Hospizarbeit weiterhin nach Kräften zu unterstützen.

Es muß noch viel getan werden, um diese wertvolle Arbeit auch im Hinblick auf den demo-graphischen Wandel für alle möglich zu machen.