SPD Urbar

Detlev Pilger, MdB ist in Urbar präsent

Allgemein

SPD Mitgliederversammlung mit einem Bericht aus Berlin

Urbar. Interessante Einblicke in die parlamentarische Arbeit bot der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger bei der Mitgliederversammlung. So erläuterte er exemplarisch seine Position zum Thema Fracking. Die Entscheidungsfindung machte er daran fest, was in der Zukunft beherrschbar ist. Wie die Grundsatzentscheidung zum Thema Atomkraft, die für viele Generationen unübersehbare Folgen für Umwelt und Natur hat, sieht er im Verfahren des Frackings ebenso unüberschaubare Risiken. Mit der Entscheidung, die nun der Bundestag gefällt hat, ist er nicht ganz zufrieden, kann das Ergebnis aber mit tragen. Aus eben diesem Grund der unüberschaubaren Risiken spricht sich Detlev Pilger gegen die Verlegung der Gleichstromleitungen durch das Wohngebiet Besselicher Feld aus. „Auch hier kann ich, kann niemand, die Folgen absehen, die eine solche Hybridleitung auf lange Sicht für die Menschen hat“, erläuterte der Bundestagsabgeordnete seine Auffassung. Damit spricht er den Mitgliedern der Urbarer SPD aus dem Herzen. „Ich bin froh, dass unser Abgeordneter mit uns an einem Strang zieht. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass die Alternativtrasse zum Tragen kommt.“, erläuterte die Urbarer Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber. Sie verabschiedete Detlev Pilger mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit im Wahlkreis und freute sich, dass er auch für die kommende Wahlperiode erneut zur Verfügung steht: „Wir werden dich im Wahlkampf 2017 nach Kräften unterstützen, weil wir weiterhin einen so engagierten Abgeordneten brauchen.“

 

Im Folgenden wurde der Vorstand der Urbarer SPD sowie Delegierte zur Wahl des Bundestagskandidaten neu gewählt. Einstimmig wurde Karin Küsel-Ferber erneut zur Vorsitzenden gewählt. Gerhard Schikowski ist stellvertretender Vorsitzender und Heike Trees Kassiererin. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden Fritz Bennewitz, Dr. Ulrike Stahlschmitt, Thomas Kirsch, Thorsten Glaab und Ralph Janning gewählt. Karin Küsel-Ferber berichtete im Anschluss den Mitgliedern aus ihrer kommunalpolitischen Arbeit und freute sich über Anregungen aus der Runde. So wurden Themen, wie der Neubau des Katholischen Kindergartens, die Jugendräume, der Ausbau der Arenberger Straße, die Situation der Flüchtlinge in Urbar, die Zukunft des Gebäudes „Alter Kindergarten“, die Betreuende Grundschule und die Unterstützung der BI „Pro Erdkabel“ besprochen.