90 Jahre SPD-Ortsverein Urbar
Im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses feierte der SPD-Ortsverein Urbar mit Mitgliedern, Freunden, Bürgerinnen und Bürgern sein 90-jähriges Bestehen.
Die stellvertretende Bundesvorsitzende und Kreisvorsitzende Andrea Nahles (MdB) hielt eine bewegende Rede über die Werte, die die SPD in ihrer langen Geschichte bewahrt hat und sprach dann über ihre unmittelbar bevorstehende Reise zur Unterstützung einer israelisch-palästinensischen Begegnungsstätte in Jerusalem. Der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Dieter Börsch gab einen Überblick über das Wirken der Urbarer SPD in der Gemeinde. Die 90 Jahre wurden deutlich in einer Bilderfolge, die Heinz Hefterich erläuterte, der auch im Gespräch mit Karin Küsel-Ferber, der Spitzenkandidatin für den Gemeinderat und Kandidatin für den Kreistag, Urbarer Leben darstellte, wie es sich vor und nach dem Krieg ergab: in der Tongrube, mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft, bei den Vereinsfesten, auf dem Sportplatz.
Beigeordneter Dieter Finke vertrat den erkrankten Bürgermeister Karl Josef Kohl. Weitere Grußworte sprachen Wolfgang Heitmann für die SPD Vallendar, Andreas Damian für die SPD Bendorf, Christian Altmaier für den SPD-Stadtverband Koblenz und Monika Effenberger für die SPD Arenberg-Immendorf. Aus Urbar sprachen Brigitte Schütze und Adolf Ebert für die CDU, Joachim Müller für die Freie Liste und Katharina Raue für die Grünen.
Heinz Hefterich war Sprecher der zahlreich erschienenen Seniorinnen und Senioren, die mit ihrem Kommen der SPD für die Förderung ihres Treffs danken wollten. Den musikalischen Rahmen setzte treffsicher das Duo „Les Kikeaux“.
Foto Unterzeile: Der Urbarer SPD-Vorsitzende Dr. Dieter Börsch (links im Bild) und Karin Küsel-Ferber, SPD Spitzenkandidatin für den Gemeinderat Urbar und Kandidatin für den Kreistag begrüßten mit Sebastian Zirfas aus Weitersburg die stellvertretende Bundesvorsitzende Andrea Nahles, MdB.
S P D Urbar stellt ihre Kandidaten vor
S P D Urbar stellt ihre Kandidaten vor
Karin Küsel – Ferber führt die Liste an
Auf einer Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Jägerstube“ hat der SPD – Ortsverein Urbar seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat gewählt. Auf dem ersten Platz steht Karin Küsel-Ferber, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Mayen-Koblenz.
Auf den weiteren Plätzen folgen Mitglieder des derzeitigen Gemeinderates,
Vorstandsmitglieder und mehrere Neuzugänge aus verschiedenen Ortslagen und verschiedenen Lebensaltern: Dr. Dieter Börsch, Dr. Ulrike Stahlschmidt, Helmut Gräf, Heike Trees. Dr. Johannes Ferber, Gerhard Schikowski, Günter Pieper,
Gerhard Wagner, Ingrid Meyer-Haake, Maximilian Molkenthin, Sascha Kochems, Dietrich Sellke, Peter Hofmeister, Dr. Hildegard Nolte, Alfred Schmidt, Friedrich Bennewitz, Sigrid Wegner, Manfred Kochems und Kornelia Dietrich. Kornelia Dietrich, Dr. Dieter Börsch, Dr. Ulrike Stahlschmidt, Dr. Johannes Ferber und Heike Trees wurden bereits auf einer vorangegangenen Sitzung für den Verbandsgemeinderat in Vallendar nominiert.
Kurzfristige Ziele der SPD Urbar, die bei der Wahl herausgestellt werden,
sind die Verbesserung der sicheren Wegeführung im Ort, die zügige Umsetzung der Spielleitplanung bei der Aufwertung des Dorfmittelpunktes und der Gestaltung der Spielplätze so weit wie möglich nach Kinderwunsch, die Anlage eines Dorfarchivs, der weitere Ausbau eines gut abgestimmten und ausgewiesenen örtlichen und überörtlichen Wanderwegenetzes und naturnahe Pflanzungen.
S P D Urbar ruft zur Pflanzaktion auf
Eine Hainbuchenhecke soll bei der Schmelz entstehen
Der Gemeinderat Urbar hat das Gelände um die von der Feuerwehr errichtete Hütte bei der Schmelz im Mallendarer Bachtal als Lernstandort ausgewiesen,
der inzwischen von Grundschule und Kindergarten angenommen wird.
Der S P D – Ortsverein Urbar hat eine Aktion geplant, um den schadhaften Zaun zu ersetzen, der ein Blickfang ist. Eine Hainbuchenhecke entlang des Wanderweges soll an seine Stelle treten. Die schnell wachsende heimische Baumart, die auch zum festen natürlichen Bestand in den umliegenden Niederwäldern gehört, bietet Windschutz und ist als Biotop einzustufen.
Am Samstag, 28. März 2009,10.00 Uhr, beginnen die vorbereiteten Pflanzungen, zu denen der S P D – Ortsverein seine Mitglieder und seine Freunde, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Jung und Alt, einlädt. 180 Pflanzlöcher sind unter fachkundiger Anleitung mit jungen Hainbuchen zu besetzen. Für eine Stärkung der Pflanzerinnen und Pflanzer ist gesorgt. Wer sich an einer gemeinsamen Wanderung zum Pflanzort beteiligen will, wird um 09.30 Uhr am bachseitigen Ortsausgang Urbar erwartet.
Die VG-SPD will absolute Mehrheit brechen
Die VG-SPD will absolute Mehrheit brechen
Kandidaten für die Verbandsgemeinde Vallendar gewählt
VG-Vallendar: Die vier SPD Ortsvereine sind sich einig. Mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten will die SPD die absolute Mehrheit der CDU brechen. Die aufgestellte Liste zeigt, mit einem Durchschnittsalter von unter 50 Jahren und einem Frauenanteil von über 40 %, eine Mischung von erfahrenen und neuen Kräften. „Die absolute Mehrheit, die keine Diskussion zulässt, ist schlecht für unsere Verbandsgemeinde; das müssen wir ändern“ so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar Fred Pretz. Die Mitgliederversammlung beschloss auch hinsichtlich der Ortsgemeinden eine ausgewogene Liste. „ Mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten bieten wir den Bürgern die Möglichkeit ihre Interessen vertreten zu wissen“ so die SPD-VG Geschäftsführerin Karin Küsel-Ferber. Die SPD hat 32 Kandidatinnen und Kandidaten für den Verbandsgemeinderat nominiert. An der Spitze stehen 1. Brigitte Heitmann-Weiß (Vallendar), 2. Kornelia Dietrich (Urbar), 3. Sascha Langenstein (Weitersburg) und 4. Anja Faure (Niederwerth). Die weiteren Kandidaten sind 5. Dr. Matthias Rest (Vallendar), 6. Alois Rüth (Vallendar), 7. Ursula Weippert (Vallendar), 8. Bernd Schemmer (Vallendar), 9. Dr. Dieter Börsch (Urbar), 10. Dr. Heinz Rethage (Vallendar), 11. Raymond Twiesselmann (Vallendar), 12. Sebastian Zirfas (Weitersburg), 13. Georg Kokowski (Vallendar), 14. Josef Gans (Niederwerth), 15. Dr. Ulrike Stahlschmidt (Urbar), 16. Christel Klöckner (Vallendar), 17. Günter Meder (Vallendar), 18. Dr. Johannes Ferber (Urbar), 19. Rainer Günther (Vallendar), 20. Barbara Brötz-Schwab (Vallendar), 21. Gerhard Risch (Weitersburg), 22. Martin Koffmahn (Vallendar), 23. Josef Pfaffenheuser (Vallendar), 24. Nicoletta Motzko (Vallendar), 25. Gerhard Schikowski (Urbar), 26. Jochem Stein (Vallendar), 27. Jenny Hahn (Weitersburg), 28. Margot Städing (Vallendar) 29. Anke Baldus (Vallendar) 30. Heike Trees (Urbar), 31. Konrad Weber (Weitersburg), 32. Klaudia Follmann-Muth (Niederwerth).
S P D Urbar vor Ort am Rhein
Gespräche mit Bürgern und Konzepte zur Weiterentwicklung
Die Rheinseite von Urbar und das anschließende Rheinufer waren Thema beim letzten Termin "SPD Urbar vor Ort". Anwohner der Alten Straße und der Provinzialstraße nutzten die Gelegenheit, auf Missstände hinzuweisen, bei denen sie Abhilfe erwarten. Geradezu bedrohlich empfinden sie inzwischen den Zustand der Brücke über die B 42 mit lockeren Rändern, brüchigen Treppenstufen und losen Steinen. Mehr Kontrollen werden gefordert, um die
Benutzung der Alten Straße durch Unbefugte und Raserei dort zu unterbinden.
Den Cunopfad als Schleichweg zu benutzen, sollte unmöglich sein. Auch dem Hundekot muss stärker begegnet werden, und auf dem Grundstück unter der Brücke ist eine angemessene Baumpflege zu sichern.
Am Rheinufer missfielen die Müllbelastung des Auwaldes und die Nutzung des
Leinpfades als Radrennstrecke mit Gefährdung der Fußgänger. Die Nähe zu den BUGA-Standorten erfordert für diese Zone mit Leinpfad und Auwald als
Naherholungsgebiet, Ufergastronomie und Anlegestelle zwischen Koblenz, Neuendorf und Niederwerth, Vallendar ein schlüssiges Konzept.



