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SPD Urbar

Aktuelles

Bürgerdialog: Bildung, Rente und soziale Gerechtigkeit sind die drängensten Themen

Die SPD hört zu und will erfahren, was den Bürgerinnen und Bürgern unter den Nägeln brennt. Dazu hat die Bundespartei die Bürgerdialoge gestartet. Die SPD Urbar hat einen solchen Dialog gemeinsam mit Detlev Pilger, Kandidat für die Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 200 und interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die Frage geführt, was in Deutschland besser werden müsse.

“Parteien neigen dazu, im luftleeren Raum zu diskutieren und den Bürger und dessen Meinung und Wünsche außen vor zu lassen. Das will die SPD mit den Bürgerdialogen bewusst ändern. Sie hört zu und lässt die Ergebnisse aller Dialogveranstaltungen in das kommende Wahlprogramm zur Bundestagswahl einfließen. Das ist ein völlig neuer Weg, ein Parteiprogramm zu schreiben”, so Detlev Pilger, der gemeinsam mit Karin Küsel-Ferber zur Veranstaltung eingeladen hatte.

“Vor allem Bildungsfragen und Fragen zur Rente und deren Sicherheit beschäftigen die Menschen im Land. Hierauf müssen wir Antworten finden und geben können”, so Küsel-Ferber.

In kleinen Gruppen wurden Fragen, Wünsche und Anregungen zum Thema Bildung und soziale Gerechtigkeit gesammelt, aber auch jedes andere drängende Thema konnte in den Dialog mit eingebracht werden. Am Ende entstandt so eine mit Fragen, Wünschen und Anregungen gefüllte Tafel, die Detlev Pilger auch als Arbeitsauftrag versteht: “Ich nehme die Punkte und Anregungen sehr ernst. Schließlich will ich ein Kandidat für die Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis in Berlin sein und ihre Sorgen ernst nehmen.”

 

Was muss besser werden in Deutschland?

Die SPD Urbar lädt die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Vallendar zum Bürgerdialog ein. "Was muss in Deutschland besser werden?" so die Frage der SPD. Bildung und Jugend ist das zentrale Thema des Abends. Auch Detlev Pilger der Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis 200 wird an der Veranstaltung teilnehmen. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger sowie der SPD Mitglieder sind wichtig. Die Gedanken und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger werden nach Berlin in das Willy-Brandt-Haus geschickt und in Bürgerkonventen aufgenommen. Sie sollen in das Wahlprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2013 aufgenommen werden. Gute Projekte werden konkret als Bürgerinitiative umgesetzt. Die Veranstaltung findet am Montag, 19. November 2012 um 19.00 Uhr im Urbarer Bürgerhaus statt. Die SPD Vorsitzende Karin Küsel-Ferber und Detlev Pilger rufen die Bürgerinnen und Bürger der VG Vallendar auf: "Kommen Sie ins Bürgerhaus Urbar. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen."

 

Einladung zum Bürgerdialog

Urbar: Erstmalig beteiligt die SPD Bürgerinnen und Bürger an der Erstellung ihres Regierungsprogramms.Was muss in Deutschland besser werden? Zu einer Veranstaltung mit dem SPD Bundestagskandidaten Detlev Pilger lädt die Urbarer SPD Bürgerinnen und Bürger ein, die etwas zu sagen haben, zum Thema Jugend und Bildung. Ob Jugendliche, Eltern oder andere, jeder soll Gelegenheit haben, seine Meinung zu sagen. Diese wird an eine zentrale Stelle im Willy-Brandt-Haus in Berlin weitergeleitet und soll in das Wahlprogramm der SPD für die kommende Bundestagswahl im Herbst 2013 einfließen. Besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger werden im Frühjahr 2013 ihre Ideen auf einer Konferenz in Berlin vorstellen. Sie werden dort konkrete Projekte entwickeln, die aktiv umgesetzt werden sollen. Der Bürgerdialog findet statt am Montag, 19.11.2012 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Urbar (Bornstraße). Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

SPD fordert Tempo 30 in Urbar

Die SPD Fraktion in Urbar setzt sich für die Einführung von Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet ein. „Eine Regelgeschwindigkeit von 30 bietet nachweislich mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, so Karin Küsel-Ferber, „die Unfallzahlen bei Fußgängern und Radfahrern sinken sogar um etwa 70%!“ Grund dafür sind die kürzeren Anhaltewege der Autofahrer und die bessere Wahrnehmung von Kindern auf dem Gehweg. Der Verkehr würde sicherer, leiser und menschenfreundlicher, wenn langsamer gefahren wird, so der wissenschaftliche Beirat des Bundesverkehrsministers.
Aber nicht nur die Sicherheit ist für die Urbarer Thema. Der Durchgangsverkehr durch den Ort steigt stetig. Die Lärmbelastung der Anwohner z.B. der Arenberger Straße ist durch die Menge der Autos und dem schlechten Zustand der Straße gewaltig. Eine dauerhafte Reduzierung der Geschwindigkeit senkt den Lärm um 3 Dezibel, was einer Halbierung der Verkehrsmenge gleichkommt. Auch der aufgewirbelte Feinstaub reduziert sich.
Der Zeitverlust bei Tempo 30 ist geringer als von vielen befürchtet. Bei der Durchquerung der Arenberger Straße liegt er bei etwa 40 Sekunden. Der Verkehr kann gleichmäßiger fließen. Ausgenommen von dieser Regelung sind natürlich die Spielstraßen, die weiterhin Bestand haben sollen, und die B42 mit Tempo 50. Die Umsetzung der Maßnahme ist ohne großen Aufwand möglich. Tempo 30 Schilder an den Ortseingängen reichen aus. Der unübersichtliche Schilderwald innerorts kann abgebaut werden. Die SPD ist überzeugt, dass alle Verkehrsteilnehmer von einer Regelgeschwindigkeit Tempo 30 profitieren.

 

Ohne engagierte Frauen sähe Koblenz heute anders aus

Neue Einblicke in eine bekannte Welt

VG Vallendar: Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der VG Vallendar haben sich viele Frauen zusammengefunden, um die Geschichte von Koblenz aus einer anderen, ganz unbekannten Sicht zu erkunden. Die Historikerin Dorothee Dorinth führte die Frauen in einem engagierten Vortrag durch Koblenz und erläuterte im historischen Kontext das Leben und die Taten interessanter Koblenzer Frauen. Sophie von La Roche, Kaiserin Augusta, die „seelige“ Rizza oder Henriette Sonntag, die „Nachtigall Europas“, haben das heutige Bild von Koblenz mit beeinflusst. Frauen, die sich im caritativen Bereich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgeopfert haben oder intellektuelle Frauen, die die große Politik stark beeinflussten, wurden vorgestellt. Auf dem Spaziergang führte Frau Dorinth durch kleine Plätze, Gassen und Gebäude und gab Einblicke in vergangene Zeiten. Am Rathaus angekommen erläuterte sie das entschlossene Vorgehen von den wenigen Rats-Frauen gegen die Nazi Diktatur. „Toll, dass es diese Führung gibt, die bewusst macht, wie wichtig der andere Blickwinkel ist, den Frauen haben,“ so die AsF Vorsitzende der VG Vallendar Karin Küsel-Ferber, „sie hat mir gezeigt, dass Frauengeschichten Geschichte beeinflusst und prägt“.

 

SPD hatte viel Spaß beim Boule-Spiel


Eine schöne Einstimmung in die Sommerferien hat sich die SPD in Urbar gegönnt. Bei Rotwein und Baguettes haben Mitglieder und Freunde der SPD neben dem Urbarer Bürgerhaus Boule gespielt. Die Kugeln wurden so gut platziert, so dass es meist um Millimeter ging, den Sieg einzufahren. Die Teams von Jung bis Alt hatten gemeinsam viel Spaß.


Gefährlich sind die rostigen Nägel, die aufgrund der morschen Balken weit aus dem Holz herausschauen. „Wir hoffen, dass diese Gefahrenstelle bis zum Schulbeginn behoben ist. Die Balken liegen unmittelbar vor der Schule. Die Kinder balancieren gerne darauf. Die Balken sollten baldmöglichst erneuert werden, um Unfälle zu vermeiden“, so die SPD-Vorsitzende Karin Küsel-Ferber. Die SPD hatte dies bereits im Gemeinderat angemerkt, ohne dass Abhilfe geschaffen wurde.

„Das war kein guter Start!“

SPD Urbar stellt klar: schlechter Stil und Unwahrheiten sind keine Basis für eine gute Kommunalpolitik.

Genüsslich schildert die CDU in einem Artikel von der Wahl des ersten Beigeordneten im Gemeinderat. Vorfeld hatte der neue Ortsbürgermeister allen Fraktionen eine E-Mail geschickt, um diese Wahl abzusprechen. Nur die SPD bekam diese Mail nicht und wurde von diesen „Vorgesprächen“ ausgeschlossen. Der Bürgermeister zückte dann auch vorbereitete Stimmzettel mit nur einem Namen darauf. Auf eine schriftliche Anfrage kam keinerlei Reaktion. Wie eine solch vorbereitete Wahl ausgeht, kann sich jeder vorstellen. Aber leider kann die CDU in ihrem Artikel nicht zählen. Karin Küsel-Ferber hat nicht nur die 5 Stimmen der eigenen Fraktion erhalten, sondern noch 2 zusätzliche Stimmen von Mitgliedern zweier Fraktionen. Die falschen Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren ist mehr als unredlich!

Auf dieser Sitzung wurde von Seiten der SPD und der Grünen darauf hingewiesen, dass mit der Wahl des 1. Beigeordneten ein weiterer Beigeordneter der CDU angehört. Dies spiegelt nicht die Situation des Rates wider. Die SPD hat mit vielen konstruktiven Beiträgen zu einem positiven Klima im Gemeinderat beigetragen. Dies sollte sich auch in der Besetzung der Stelle des 2. Beigeordneten niederschlagen. Da ein partnerschaftliches Modell bei den meisten Mitgliedern der Freien Liste und der CDU, die sich im Vorfeld abgesprochen hatten, nicht denkbar war, hat sich selbstverständlich die Fraktionsvorsitzende der SPD zur Wahl zum 1. Beigeordneten gestellt.

Leider scheinen die beiden großen Fraktionen produktive Arbeit lieber zu blockieren, als für Urbar positives zu erreichen. Dies zeigt sich auch darin, dass der Bürgermeister Anträge von drei Gemeinderatsmitgliedern trotz positiver Rückmeldung nicht in die Tagesordnung aufgenommen hat. Die SPD stufte den Antrag zur Beauftragung eines Fachplaners zur Gestaltung des Generationenplatzes zwischen Bürgerhaus und Stommelstiftung als dringend ein. Die Stommelstiftung hatte bereits darauf hingewiesen, dass sie Kabel für die Außenanlage legen wolle. Ohne Kenntnis der Platzgestaltung ist dies nicht oder nur später aber dann mit Mehrkosten umsetzbar. Dies geht zu Lasten der Gemeinde. Dieser Dringlichkeitsantrag wurde von der Freien Liste und der CDU abgelehnt, obwohl sie wussten, dass durch die willkürliche Vorverlegung der Sitzung Mitglieder der SPD aus beruflichen Gründen noch nicht an der Ratsitzung teilnehmen konnten. „Gerade in der Kommunalpolitik darf nicht das Ego einzelner für Entscheidungen ausschlaggebend sein,“ so Karin Küsel-Ferber „sie soll für die Menschen im Ort die bestmögliche Lebensqualität erreichen.“ Die SPD Fraktion fordert daher alle Ratsmitglieder auf, sich wieder an einem konstruktiven und kollegialen Miteinander in der Kommunalpolitik zu beteiligen.

Die SPD Urbar auf der Pfingstkirmes

Gemeinsam diskutierten und redeten die Mitglieder des SPD Ortsvereins Urbar bei strahlendem Sonnenschein auf der Pfingstkirmes.

Die neue urbarer Mitte

Die SPD Urbar behandelte die Neugestaltung der Urbarer Mitte als zentrales Thema in ihrer Mitgliederversammlung.

Zentrales Thema der Mitgliederversammlung der SPD in Urbar war die Neugestaltung des Geländes „Neue Urbarer Mitte“. Ortsvereinsvorsitzende Karin Küsel-Ferber, auch Mitglied in der Planungsgruppe für das Kirchengelände, beschrieb in einer Power-Point-Präsentation die Ist-Situation der Gebäude auf dem Kirchengelände sowie die Ideen der Planungsgruppe.

So liegt die Kirche, mit den dazugehörenden Räumlichkeiten, wie Pfarrsaal oder Jugendraum sowie der katholische Kindergarten mitten im Urbarer Ortskern. 4600qm des Geländes gehören der Kirche, etwa 1300qm der Ortsgemeinde.

Die Gebäude sind alle im Jahr 1965-66 gebaut und in einem außerordentlich schlechten Zustand. Im Winter konnte der Gottesdienst nicht mehr in der Kirche abgehalten werden, da keine finanziellen Mittel zum Heizen zur Verfügung standen. Die Katholische Kirche, d.h. der örtliche Pfarrer und der Verwaltungsrat, haben sich aus der prekären finanziellen Situation der Kirchengemeinde heraus durchgerungen, Kirche, Pfarrheim, Jugendtreff und den Kindergarten möglicherweise abzureißen. Eine Sanierung der Kirche würde etwa 1,5 Million Euro kosten und ist finanziell nicht zu stemmen.

Der vier-zügige Kindergarten ist für die Ortsgemeinde unerlässlich. Der Zustand des Gebäudes aber ist auch hier so schlecht, dass dringend gehandelt werden muss. Die Ortsgemeinde war bisher davon ausgegangen das Gebäude zu übernehmen und zu sanieren. Die Verhandlungen über einen möglichen Kauf oder Erbpacht waren noch nicht abgeschlossen. Allerdings entspricht der Kindergarten unabhängig von dem Renovierungsstau nicht mehr pädagogischen Ansprüchen.

Pater Kiefer, der zuständige Pfarrer der Kirchengemeinde St. Peter und Paul, ist auf die Fraktionsvorsitzenden der Ortsgemeinde zugekommen. Er bat die Fraktionen mit Vertretern der Kirchengemeinde eine Projektgruppe zu gründen, um Ideen zur neuen Gestaltung der Urbarer Mitte zu entwickeln. Die Gruppe hat sich ein halbes Jahr Zeit gegeben, um ein Konzept zu entwickeln. So gibt es Ideen für Senioren (Tagespflege für Senioren, Treffpunkt für Senioren, Seniorenbegegnungsstätte, Betreuung von Demenzerkrankten oder Einrichtung von Wohngruppen für Demenzerkrankte, Seniorencafé, Betreutes Wohnen, Bau eines Mehrgenerationenhauses), für Kinder und Jugendliche (Kindergarten, Räume für Hortkinder, Jugendräume), für die katholische Kirchengemeinde (Bau einer Kapelle (Mitnutzung durch die evangelische Kirchengemeinde), Pfarrsaal und Kleingruppenraum und Küche), für die Ortsgemeinde Urbar (Gemeindebüro, Bücherei für den ganzen Ort und die Grundschule, Dorfarchiv), für kommerzielle Nutzer (Ärztehaus, öffentliches Café/Bistro mit Mittagstisch, Geschäfte, Bäckerei) und für Ratsuchende (zum Beispiel Beratungsstelle für Senioren) Räumlichkeiten zu schaffen. Dies ist lediglich eine erste Sammlung. Für die Umsetzung aller Ideen wäre das Gelände zu klein. Karin Küsel-Ferber berichtete von dem gemeinsamen Gespräch mit Vertreterinnen des Kindergartens und Pater Kiefer mit Vertretern der Immobilienabteilung des Bistums.

Karin Küsel-Ferber bat alle Mitglieder Ideen zur möglichen Nutzung des Geländes einzubringen. Bei der regen Diskussion entstanden auch neue Vorschläge, die sie in die Arbeitsgruppe einbringen wird. „Ein solch wichtiges Projekt mitten in Urbar kann nur gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten. Auch bei früheren Bauvorhaben wäre eine solche Beteiligung wünschenswert gewesen. Urbarer kennen ihre Bedürfnisse am Besten und haben gute Ideen,“ so Küsel-Ferber.

Warum liegen die Flusskiesel oben auf dem Mädel? - Die geologische Wanderung der SPD Urbar

Die geologische Wanderung der SPD Urbar.

Zu einer geologischen Wanderung hatte die SPD Urbar eingeladen. Bei kühlen Temperaturen, aber wunderschönem Sonnenschein, machte sich eine größere Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger auf den Weg, um die geologischen Besonderheiten rund um Urbar zu erfahren. Dr. Dieter Börsch erläuterte sehr anschaulich, wie es zu den großen Tonvorkommen in Urbar kam, in welchem Zeitraum das Neuwieder Becken entstand oder wie es zu den Lößwänden hin zum Mallendarer Bachtal kam.

In gesellschaftlichen Exkursen zeigte der Geologe, welche Folgen dies für die Bevölkerung der Region hatte. Die Gruppe sah Stollen, die zwar nicht den erhofften Ertrag an Erzen hervorbrachten aber der Bevölkerung in den späten Kriegsjahren Schutz boten, Flusskiesel oben auf dem Medel, die einst im Flussbett des Rheins lagen und Hänge, die in Zeiten des Permafrostes in Mitteleuropa geformte worden sind. "Unsere Heimat ist schön," so die SPD Vorsitzende Karin Küsel-Ferber, "dass sie aber auch geologisch so spannend ist und so viel bietet, war mir vor der Wanderung nicht bewusst."

Haushaltsrede für 2012

Lesen Sie hier die Haushaltsentwurf der SPD-Fraktionsvorsitzenden Karin Küsel-Ferber.

Wir alle sind eingeladen an der Zukunft Urbars mitzugestalten.

Es ist als Ortsgemeinde unsere Pflicht für genügend Kindergartenplätze Sorge zu tragen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, den Bedarf des Kindergartens zukunftsgerecht zu ermitteln. Es ist auch für die Zukunft der Gemeinde ein Qualitätsmerkmal. Hier in Urbar soll man sagen können: „Hier will ich gerne mit meiner Familie wohnen.“
Schade ist nur, dass das Gelände der ehemaligen Grundschule verkauft worden ist. Die SPD hatte dafür plädiert, es für spätere Nutzung zu behalten. Nun, wenige Jahre später, wäre das Gelände für einen neuen Kindergarten dringend nötig.

Die katholische Kirche, aus ihrer finanziell prekären Situation heraus, denkt das undenkbare! Möglicherweise ist es sinnvoller die Kirche samt Kindergarten, Pfarrsaal und den dazugehörenden Räumen abzureißen, als die laufend anfallenden Kosten zu tragen. Wir alle wurden gebeten mitzudenken, mitzuentscheiden und mitzugestalten. Dieses Angebot sollten wir voller Freude und Tatendrang annehmen!

So eine Gelegenheit die Mitte der Ortsgemeinde mitzugestalten, wird kommenden Generationen von Ratsmitgliedern vermutlich nicht noch einmal passieren.
Wir haben damit die Möglichkeit nicht nur den bestehenden maroden Kindergarten aufzupollieren, nein, wir können ein Gebäude, das an die Bedürfnisse der Kinder angepasst ist, entwickeln.
Ein weiteres großes Thema in Urbar der nächsten Jahre wird der Verkehr sein.

Die SPD Fraktion hält eine verkehrsberuhigende Maßnahme am Ortseingang in der oberen Arenbergerstraße immer noch für zwingend notwendig. Der Verkehr nach Urbar hinein muss abgebremst werden. In die Planung einfließen soll die Anbindung der Arenbergerstraße, der Hellengraben, die K85, eine Anbindung durch die ehemalige Fritschkaserne und der Sportplatz. Vorrangiges Ziel ist die Abbremsung des Verkehrs im weiteren Verlauf der Arenbergerstraße und die Verschönerung des Ortseinganges. Im weiteren Verlauf der Arenberger Straße sollte die ungepflegte Verkehrsinsel neu begrünt werden. Das ist keine große Sache, aber manchmal sind es eben diese kleinen Dinge, die es ausmachen.
Die Gartenstraße ist eine Anliegerstraße mit überdurchschnittlich vielen Kindern. Trotzdem nutzen viele Autofahrer diese Straße, um schneller zum Kindergarten oder zur Hauptstraße zu gelangen. Die SPD hält Maßnahmen, z.B. Schwellen oder große Nägel (wie bei Ikea) für zwingend notwendig.
Zeitgleich mit der voraussichtlichen Erneuerung der Kirchstraße sollte der Kreuzungsbereich Bornstraße, Gartenstraße und Kirchstraße neu gestaltet werden. Eine attraktive Grünanlage sollte in die Planung einfließen.

Wichtig ist der SPD-Fraktion auch, dass der sehr positive Ansatz der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Spielleitplanung, nun Spürbar, unterstützt und fortentwickelt wird. Sie haben nicht nur tolle Ideen für Urbar entwickelt, sondern auch jede Woche mit dem Bauspielplatz ein Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche angeboten, das seinesgleichen sucht.
Die für die Umgestaltung des Bürgerhausvorplatzes bereits in den Haushalt 2010 und 11 eingestellten Gelder wurden nicht abgerufen. Die dafür vorgesehenen 40 000€ sollen in den Haushalt 2012 übertragen werden. Die Umgestaltung des Bürgerhausvorplatzes in einen Generationenplatz ist bereits vom Gemeinderat als Starterprojekt beschlossen worden. Jetzt, da das Gebäude der Stommelstiftung Gestalt annimmt, kann auch mit der Umsetzung des Vorhabens Generationenplatz begonnen werden.

Der im Rahmen der Aufforstung des „Fichtenwäldchens“ im Mallendarer Bachtal geplante Weg, sollte in Zusammenarbeit mit der Gruppe „Spürbar“ und weiterer interessierter Bürger zum Wanderweg ausgearbeitet werden.
Auch an die Wirtschaftswege Mallendarer Bachtal und Am Krebsberg sollte gedacht werden. Eine zu späte Sanierung kommt teurer, als eine rechtzeitige Instandhaltung.
Die SPD Fraktion dankt der Verbandsgemeindeverwaltung und der Ortsgemeindeverwaltung für die Erstellung des Haushaltsplanes. Sie hat Bedenken dahingehend, dass die Gemeinde die laufenden Kosten im Verhältnis zu den laufenden Einnahmen nicht ausreichend im Blick hat und mahnt dahingehend bei anstehenden Investitionen dahingehend zu achten.
Sie sieht die wesentlichen Punkte der SPD im Haushaltsentwurf berücksichtigt und wird daher dem Haushalt zustimmen.

Karin Küsel-Ferber

Schweigemarsch zum Gedenken an die Opfer des Rechtsextremismus in Deutschland

Kreisgebiet/KO. Mit einem Schweigemarsch gedachten am vergangenen Samstag in Kob- lenz einige 100 Bürgerinnen und Bürger den mindestens zehn Opfern der Mordserie, für die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund" verantwortlich ist.
Aufgerufen zur Gedenkveranstaltung hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Ar- beitsgruppe türkischer Migranten in Koblenz. Unterstützt wurde der Aufruf von den Beirä- ten für Migration und Integration im Landkreis Mayen-Koblenz, Westerwald und der Stadt Bendorf. Auch die Sozialdemokraten aus dem Landkreis sowie der Stadt Andernach nahmen an dem Schweigemarsch teil und gedachten den zehn Opfern, neun Migranten und einer Polizistin.
„Die Entsetzlichkeit dieser Morde ist vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und historischen Verantwortung umso niederschmetternder. Angesichts der Kontinuität terro- ristischer Aktivitäten von Neonazis über Jahrzehnte appellieren wir ausnahmslos an alle Bürgerinnen und Bürger dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten!“, heißt es in dem Aufruf, dem sich die SPD Mayen-Koblenz um ihren Vorsitzenden Clemens Hoch anschließt. „Wir fordern: Dass alle Mordfälle schnellstmöglich aufgeklärt werden und alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden. Das Verbot der NPD, und damit dem Sprachrohr der Ras- sisten. Die Aufklärung der Rolle aller beteiligten staatlichen Stellen. Die Durchführung einer systematischen und großangelegten Kampagne gegen rechte Einstellungen und Rassismus, die erklärend und präventiv wirken soll und auch Repressalien im Blick hat. Dabei müssen auch soziale Netzwerke und soziale Medien im Internet mit einbezogen werden.“
Die Sozialdemokraten begrüßen, die gute Arbeit des Bündnisses Netzwerk für Demokratie und Courage (NdC). Das NdC bietet verschiedene Projekttage an, die bislang an einige Schu- len auf großes Interesse der Schülerinnen und Schüler gestoßen sind und mit Erfolg durch- geführt wurden. „Wir möchten die Schulen im Landkreis und in der Stadt ermuntern, die sinnvolle Arbeit dieses Bündnisse zu nutzen“, so der Andernacher SPD-Vorsitzende Marc Ruland.

 

90 Jahre SPD-Ortsverein Urbar

Im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses feierte der SPD-Ortsverein Urbar mit Mitgliedern, Freunden, Bürgerinnen und Bürgern sein 90-jähriges Bestehen.
Die stellvertretende Bundesvorsitzende und Kreisvorsitzende Andrea Nahles (MdB) hielt eine bewegende Rede über die Werte, die die SPD in ihrer langen Geschichte bewahrt hat und sprach dann über ihre unmittelbar bevorstehende Reise zur Unterstützung einer israelisch-palästinensischen Begegnungsstätte in Jerusalem. Der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Dieter Börsch gab einen Überblick über das Wirken der Urbarer SPD in der Gemeinde. Die 90 Jahre wurden deutlich in einer Bilderfolge, die Heinz Hefterich erläuterte, der auch im Gespräch mit Karin Küsel-Ferber, der Spitzenkandidatin für den Gemeinderat und Kandidatin für den Kreistag, Urbarer Leben darstellte, wie es sich vor und nach dem Krieg ergab: in der Tongrube, mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft, bei den Vereinsfesten, auf dem Sportplatz.
Beigeordneter Dieter Finke vertrat den erkrankten Bürgermeister Karl Josef Kohl. Weitere Grußworte sprachen Wolfgang Heitmann für die SPD Vallendar, Andreas Damian für die SPD Bendorf, Christian Altmaier für den SPD-Stadtverband Koblenz und Monika Effenberger für die SPD Arenberg-Immendorf. Aus Urbar sprachen Brigitte Schütze und Adolf Ebert für die CDU, Joachim Müller für die Freie Liste und Katharina Raue für die Grünen.
Heinz Hefterich war Sprecher der zahlreich erschienenen Seniorinnen und Senioren, die mit ihrem Kommen der SPD für die Förderung ihres Treffs danken wollten. Den musikalischen Rahmen setzte treffsicher das Duo „Les Kikeaux“.

Foto Unterzeile: Der Urbarer SPD-Vorsitzende Dr. Dieter Börsch (links im Bild) und Karin Küsel-Ferber, SPD Spitzenkandidatin für den Gemeinderat Urbar und Kandidatin für den Kreistag begrüßten mit Sebastian Zirfas aus Weitersburg die stellvertretende Bundesvorsitzende Andrea Nahles, MdB.

 

SPD Urbar stellt ihre Kandidaten vor

S P D Urbar stellt ihre Kandidaten vor
Karin Küsel – Ferber führt die Liste an
Auf einer Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Jägerstube“ hat der SPD – Ortsverein Urbar seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat gewählt. Auf dem ersten Platz steht Karin Küsel-Ferber, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Mayen-Koblenz.
Auf den weiteren Plätzen folgen Mitglieder des derzeitigen Gemeinderates,
Vorstandsmitglieder und mehrere Neuzugänge aus verschiedenen Ortslagen und verschiedenen Lebensaltern: Dr. Dieter Börsch, Dr. Ulrike Stahlschmidt, Helmut Gräf, Heike Trees. Dr. Johannes Ferber, Gerhard Schikowski, Günter Pieper,
Gerhard Wagner, Ingrid Meyer-Haake, Maximilian Molkenthin, Sascha Kochems, Dietrich Sellke, Peter Hofmeister, Dr. Hildegard Nolte, Alfred Schmidt, Friedrich Bennewitz, Sigrid Wegner, Manfred Kochems und Kornelia Dietrich. Kornelia Dietrich, Dr. Dieter Börsch, Dr. Ulrike Stahlschmidt, Dr. Johannes Ferber und Heike Trees wurden bereits auf einer vorangegangenen Sitzung für den Verbandsgemeinderat in Vallendar nominiert.
Kurzfristige Ziele der SPD Urbar, die bei der Wahl herausgestellt werden,
sind die Verbesserung der sicheren Wegeführung im Ort, die zügige Umsetzung der Spielleitplanung bei der Aufwertung des Dorfmittelpunktes und der Gestaltung der Spielplätze so weit wie möglich nach Kinderwunsch, die Anlage eines Dorfarchivs, der weitere Ausbau eines gut abgestimmten und ausgewiesenen örtlichen und überörtlichen Wanderwegenetzes und naturnahe Pflanzungen.

S P D Urbar ruft zur Pflanzaktion auf

Eine Hainbuchenhecke soll bei der Schmelz entstehen
Der Gemeinderat Urbar hat das Gelände um die von der Feuerwehr errichtete Hütte bei der Schmelz im Mallendarer Bachtal als Lernstandort ausgewiesen,
der inzwischen von Grundschule und Kindergarten angenommen wird.
Der S P D – Ortsverein Urbar hat eine Aktion geplant, um den schadhaften Zaun zu ersetzen, der ein Blickfang ist. Eine Hainbuchenhecke entlang des Wanderweges soll an seine Stelle treten. Die schnell wachsende heimische Baumart, die auch zum festen natürlichen Bestand in den umliegenden Niederwäldern gehört, bietet Windschutz und ist als Biotop einzustufen.
Am Samstag, 28. März 2009,10.00 Uhr, beginnen die vorbereiteten Pflanzungen, zu denen der S P D – Ortsverein seine Mitglieder und seine Freunde, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Jung und Alt, einlädt. 180 Pflanzlöcher sind unter fachkundiger Anleitung mit jungen Hainbuchen zu besetzen. Für eine Stärkung der Pflanzerinnen und Pflanzer ist gesorgt. Wer sich an einer gemeinsamen Wanderung zum Pflanzort beteiligen will, wird um 09.30 Uhr am bachseitigen Ortsausgang Urbar erwartet.

Die VG-SPD will absolute Mehrheit brechen

Kandidaten für den VG-Rat Vallendar

Die VG-SPD will absolute Mehrheit brechen

Kandidaten für die Verbandsgemeinde Vallendar gewählt

VG-Vallendar: Die vier SPD Ortsvereine sind sich einig. Mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten will die SPD die absolute Mehrheit der CDU brechen. Die aufgestellte Liste zeigt, mit einem Durchschnittsalter von unter 50 Jahren und einem Frauenanteil von über 40 %, eine Mischung von erfahrenen und neuen Kräften. „Die absolute Mehrheit, die keine Diskussion zulässt, ist schlecht für unsere Verbandsgemeinde; das müssen wir ändern“ so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar Fred Pretz. Die Mitgliederversammlung beschloss auch hinsichtlich der Ortsgemeinden eine ausgewogene Liste. „ Mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten bieten wir den Bürgern die Möglichkeit ihre Interessen vertreten zu wissen“ so die SPD-VG Geschäftsführerin Karin Küsel-Ferber. Die SPD hat 32 Kandidatinnen und Kandidaten für den Verbandsgemeinderat nominiert. An der Spitze stehen 1. Brigitte Heitmann-Weiß (Vallendar), 2. Kornelia Dietrich (Urbar), 3. Sascha Langenstein (Weitersburg) und 4. Anja Faure (Niederwerth). Die weiteren Kandidaten sind 5. Dr. Matthias Rest (Vallendar), 6. Alois Rüth (Vallendar), 7. Ursula Weippert (Vallendar), 8. Bernd Schemmer (Vallendar), 9. Dr. Dieter Börsch (Urbar), 10. Dr. Heinz Rethage (Vallendar), 11. Raymond Twiesselmann (Vallendar), 12. Sebastian Zirfas (Weitersburg), 13. Georg Kokowski (Vallendar), 14. Josef Gans (Niederwerth), 15. Dr. Ulrike Stahlschmidt (Urbar), 16. Christel Klöckner (Vallendar), 17. Günter Meder (Vallendar), 18. Dr. Johannes Ferber (Urbar), 19. Rainer Günther (Vallendar), 20. Barbara Brötz-Schwab (Vallendar), 21. Gerhard Risch (Weitersburg), 22. Martin Koffmahn (Vallendar), 23. Josef Pfaffenheuser (Vallendar), 24. Nicoletta Motzko (Vallendar), 25. Gerhard Schikowski (Urbar), 26. Jochem Stein (Vallendar), 27. Jenny Hahn (Weitersburg), 28. Margot Städing (Vallendar) 29. Anke Baldus (Vallendar) 30. Heike Trees (Urbar), 31. Konrad Weber (Weitersburg), 32. Klaudia Follmann-Muth (Niederwerth).

 

S P D Urbar vor Ort am Rhein

Gespräche mit Bürgern und Konzepte zur Weiterentwicklung

Die Rheinseite von Urbar und das anschließende Rheinufer waren Thema beim letzten Termin "SPD Urbar vor Ort". Anwohner der Alten Straße und der Provinzialstraße nutzten die Gelegenheit, auf Missstände hinzuweisen, bei denen sie Abhilfe erwarten. Geradezu bedrohlich empfinden sie inzwischen den Zustand der Brücke über die B 42 mit lockeren Rändern, brüchigen Treppenstufen und losen Steinen. Mehr Kontrollen werden gefordert, um die
Benutzung der Alten Straße durch Unbefugte und Raserei dort zu unterbinden.
Den Cunopfad als Schleichweg zu benutzen, sollte unmöglich sein. Auch dem Hundekot muss stärker begegnet werden, und auf dem Grundstück unter der Brücke ist eine angemessene Baumpflege zu sichern.
Am Rheinufer missfielen die Müllbelastung des Auwaldes und die Nutzung des
Leinpfades als Radrennstrecke mit Gefährdung der Fußgänger. Die Nähe zu den BUGA-Standorten erfordert für diese Zone mit Leinpfad und Auwald als
Naherholungsgebiet, Ufergastronomie und Anlegestelle zwischen Koblenz, Neuendorf und Niederwerth, Vallendar ein schlüssiges Konzept.